Bye bye, Autochen

Schon lange überlege ich, was ich mit der alten Möhre am besten mache. Er fährt immernoch super, hat mich nie im Stich gelassen. Doch, wenn ich ehrlich bin, brauche ich kein Auto. Ich habe das große Glück mit dem Fahrrad oder der U-Bahn zur Arbeit fahren zu können und alles andere ist eigentlich fußläufig zu erreichen. Mein Mann braucht sein Auto auch nicht ständig, so dass ich bei übelstem Schietwetter oder Zeitdruck mit seinem Auto fahren kann.

Alle zwei Jahre wieder. Der TÜV-Termin nahte. Und diesmal haben wir uns entschieden das Auto zu verkaufen. Ich bin also ab jetzt multimodal unterwegs. Immer so, wie es grade passt. Als (fast) Digital Native, entspreche ich damit den Erwartungen an meine Generation. Das Auto ist uns ja angeblich immer unwichtiger. Richtig so.

Trotzdem sehe ich dem morgigen Tag mit gemischten Gefühlen entgegen, denn da wird das Autochen schon abgeholt. Zu seiner letzten Reise gen Osten. Mach es gut, mein liebes Autochen.

 

2 Gedanken zu “Bye bye, Autochen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s