Der Wechsel zu Ökostrom

So ein Wechsel scheint erstmal furchtbar mühsam zu sein. Doch wenn man mal das Internet befragt, kommt man relativ schnell dahinter, dass es ganz tolle Anbieter gibt. In unserem Fall, können wir sogar günstiger Ökostrom beziehen als wir derzeit Strom über die Stadtwerke bekommen. Damit hätte ich überhaupt nicht gerechnet.

Ich habe bisher vielleicht 1-2 Stunden in Recherche investiert und mir zusätzlich unsere letzte Stromrechnung genauer angesehen. Wenn ich ehrlich bin, hab ich diese immer sofort in die Ablage gepackt, wenn es eine Gutschrift gab (wie immer in den letzten Jahren) und mich nicht weiter damit beschäftigt.

Jetzt bin ich drauf gekommen, dass wir zwar seit wir zu dritt sind, mehr verbrauchen als

vorher (logisch), aber immernoch weit unterm Durchschnitt liegen. Erschreckend, wenn man bedenkt, dass wir auf ziemlich wenig achten, was Strom sparen würde. Damit soll ja jetzt Schluss sein. Ich bin also gespannt, was die nächste Abrechnung sagt. Vielleicht können wir uns ja doch wieder etwas verbessern. Wenn wir bewusster leben, sollten wir kaum Strom verbrauchen. Oder: die ganzen Sparmaßnahmen sind eher heiße Luft. Wir werden es sehen. Im Juni 2018 dann das Ergebnis.

Beim Ökostromanbieter ist mir wichtig, dass er unabhängig von Konzernen ist und seine Gewinne nicht in den Bau von Atom- oder Kohlekraftwerken steckt. Ich möchte 100% Strom aus erneuerbaren Energien beziehen und ich möchte mit meinem Geld auch nur diese unterstützen.

Greenpeace Energy hat recherchiert welche Konzerne hinter welchem Ökostromanbieter stehen. Hier könnt ihr euch die Ergebnisse ansehen.

Unabhängige Ökostromanbieter sind z.B. Naturstrom, Lichtblick, Greenpeace Energy, EWS Schönau, Polarstern und Bürgerwerke.

Polarstern und Bürgerwerke sind Startups in dem Bereich, die anderen sind schon alte Hasen. oekostrom-anbieter.info hat eine wunderbare Aufstellung gemacht und diese Anbieter gegenübergestellt. Ich bemühe mich jetzt nicht selber etwas ähnliches zu erstellen. Die Tabelle ist einfach super und enthält alle Daten, die man benötigt, um sich für einen Anbieter zu entscheiden. Hier kommt ihr zur Übersicht.

Für uns wäre Greenpeace Energy der günstigste Anbieter. Auf jeder Anbieterseite könnt ihr angeben, wie hoch euer Verbrauch ist und dann bekommt ihr den Preis angezeigt, der euch vielleicht auch überraschen wird.

Für uns ist es leider momentan aus persönlichen Gründen nicht sinnvoll den Anbieter zu wechseln. Daher müssen wir einen Kompromiss eingehen, der mir nicht so gut gefällt.

Wir werden bei den Stadtwerken bleiben und dort Ökostrom beziehen. Für 1€ mehr im Monat verzichtet man auf Elektrizität aus herkömmlichen Energiequellen und bezieht anstatt dessen Strom aus Wasserkraft. Bei der Abrechnung wird man am Ende (vielleicht) sehen, ob das tatsächlich zu 100% der Fall ist oder ob vielleicht doch etwas Energie aus herkömmlichen Quellen in den Mix mit eingeht. Wenn man mag, kann man 2€ zusätzlich zahlen, die dann in einen Fond gehen, der für den Ausbau erneuerbarer Energien in unserer Stadt eingesetzt wird. Ich bin noch unentschlossen, ob ich das gut finde oder nicht. Vielleicht sind die 2€ als Spende woanders besser aufgehoben.

Die Erlöse aus meinen Stromkosten werden weiterhin für alle Energiequellen eingesetzt. Das ist das, was mir an diesem Kompromiss nicht gefällt. Aber gut, alles zu seiner Zeit. Sobald es geht, wird gewechselt.

Da wir nun selber gar nicht wechseln, kann ich leider keinen Erfahrungsbericht zum Wechsel selber mit euch teilen. Das wird dann ebenfalls bei Zeiten nachgereicht.

Kann jemand von euch berichten, wie der Wechsel gelaufen ist?

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