So war die Innatex Januar 2018

Jetzt einen Monat später, komme ich endlich dazu meine Erfahrungen von der Innatex niederzuschreiben. Für mich waren es spannende zwei Tage, die ich sehr genossen habe. Vor allem auch, weil es vorläufig vor der Geburt, mein letzter Ausflug gewesen sein wird.  Mein absolutes Highlight war, die anderen Blogger kennenzulernen. Teilweise kannte ich sie schon vorher durch Instagram, aber noch keinen von ihnen persönlich. Wir waren eine sehr nette Gruppe und haben uns in den zwei Tagen auch besser kennengelernt als es auf der Fashion Week möglich war. So konnten wir uns nicht nur inhaltlich (was Fair Fashion betrifft) austauschen, sondern auch über typische Bloggerprobleme quatschen. Der Austausch war für mich total wertvoll und ich habe einiges mitgenommen, was ich nun in meiner Elternzeit umsetzen werde.

Das hier ist die Bloggerbande:

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Foto: INNATEX / Nicole Grote

Hier die Blogs mit Themenschwerpunkten. Ich kann euch nur empfehlen in alle reinzuschauen.

Kim goes eko: Fashion und Entrepreneurship. Für alle Schweden-Fans: Kim wohnt in Malmö

The OGNC: Fair Fashion, Naturkosmetik, Minimalismus (DaseBook „Have less & Be more“müsst ihr euch ansehen), Zero Waste, Rezepte

Aethic:Modedesigner Netzwerk für Nachhaltigkeit

Terra Veggia: sehr umfangreiche Infos rund um einen veganen Lebensstil

My Green Closet: Fair Fashion, Naturkosmetik, nachhaltiger Lebensstil. Ganz tolle Videos auf YouTube (auf englisch).

Green looks Great: Fair Fashion. Mary und Rosi stellen tolle Outfits vor und halten sehr informative Blogbeiträge parat.

Green4Family: grünes Familienleben

Und eine Prise Liebe: Familienleben, Fair Fashion, nachhaltiger Lebensstil, Rezepte. Sarah ist einfach super sympathisch und nimmt uns mit in ihr Familienleben.

Kissen und Karma: nachhaltiges Leben, Fair Fashion, Interieur. Corinna hat tolle Bilder und einen ganz tollen Stil.

YouJoy: europäischer Lifrstyle Blog. Anna-Lena schreibt über Modenbranchen-Insights, Green Fashion Labels, Naturkosmetik und vegane Ernährung.

Und welche Labels haben wir neu entdeckt?

Wichtiger vielleicht noch, als die anderen Blogger, waren die für uns neuen Labels. Einige Labels haben wir ja schon eine Woche vorher in Berlin auf der Fashion Week (hier geht es zum Bericht) besucht, die Innatex ist aber nochmal größer als der Green Showroom bzw. die Xoom. Die Hallen waren aufgeteilt in eher „alteingesessene“ Labels, die auch nicht unbedingt unseren Geschmack getroffen haben und eine Halle mit eher neuen, modernen Labels. Die Halle 1 haben wir trotzdem nicht ausgelassen, denn dort waren die Design Discoveries untergebracht und auch so haben sich ein paar interessante Labels versteckt.

Kitty Clogs Sweden

Kitty Clogs Sweden hat ihre supertollen Clogs vorgestellt. Ich habe bereits einen Artikel über Kitty Clogs veröffentlicht. Den Beitrag findet ihr hier.

Greta Andersson

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Greta Andersson war so eine Überraschung in Halle 1. Im August erscheint die erste Kollektion und wir durften schon reinschnuppern. Die Kollektion hat mir von vorne bis hinten super gefallen und wir haben direkt schon abgemacht, was wir in die August Kapsel (Spoiler-Alarm) nehmen können. ImGreta Andersson Shopbekommt ihr schon einen schönen Einblick.

Kitz Heimat

Kitz Heimat produziert Baby- und Kinderkleidung. Ich überlege immer noch, wie ich auf unserer Seite auch Kinderkleidung mit integrieren kann. Das würde mir nämlich großen Spaß machen, weil es ja besonders wichtig ist, dass unsere Kleinen gesunde Kleidung tragen. Kitz Heimat fertigt u.a. Overalls aus Merino Schurwolle. Für die Blogger hatten Sie ein Stirnband daraus genäht, dass ich seit der Innatex ständig trage. Bei dem Wetter ist das einfach ein Traum. Ich kann daher aus Erfahrung sagen, dass das Material sehr warm ist und absolut weich und kein bisschen kratzt. Schaut hier mal bei Kitz Heimat vorbei.

Sophia Schneider-Esleben

Sophia Schneider-Eileben habe ich zufällig am zweiten Tag entdeckt. Beim Vorbeigehen, ist mein Blick auf einmal bei einem weißen T-Shirt hängengeblieben. Über der linken Brust war ein Herz ausgeschnitten. Das musste ich mir dann genauer ansehen. Sophia Schneider-Esleben designed Familienkleidung, also Outfits für Papa, Mama und Kinder, die alle zusammen passen. Die Kollektionen müsst ihr euch unbedingt ansehen! Hier geht es zu ihrem Shop

erlich Textil

erlich Textil haben wir nicht auf der Innatex entdeckt, aber die Gründer kennengelernt und sie sind so sympathisch wie man sich das bei diesem wunderbaren Label vorstellt. Ich habe mich gefreut die Wäsche mal anfassen zu können. Die Kleidungsstücke haben alle tolle Namen. Ich habe mir gleich Inspiration für unser zweites Baby geholt und der Name unserer Tochter wurde direkt als Vorschlag aufgenommen 😉 Ich freue mich schon auf die „Josephine“. Meine Lieblingsteile habe ich euch ja schon in meinem Artikel über erlich vorgestellt. Hier geht es zum Artikel und hier direkt zum Shop.

goodsociety

goodsociety habe ich auf der Innatex kennengelernt. Meine Bloggerkollegin Sarah von undeinepriseliebe hat mich dorthin mitgenommen und ich war sofort begeistert. Die Jeans sind total schön und die Jeansjacke, die ihr oben seht, kann als Hemd oder Jacke getragen werden. In unseren Kapsel-Kollektionen Sue und Bill sind bereits Jeans von goodsociety dabei.  Hier kommt ihr zum Shop.

Comazo

Comazo hat eine Linie für nachhaltige Unterwäsche, comazo earth. Ein Slip zeigt den Faircode auf dem Bündchen. Ich find die Idee ganz witzig, auch wenn es nicht besonders hübsch ist 😉 Die restliche Kollektion ist aber wirklich sehr schön anzusehen und den Tragekomfort finde ich sehr gut. Also eine weitere gute Adresse für nachhaltige Wäsche. Hier geht es zu comazo earth.

Greenbomb

Greenbomb hatte ich schon in Berlin auf der Fashion Week kennengelernt, aber weil sie so nett waren, hab ich sie direkt nochmal besucht. Die neue Kollektion hat mir super gefallen. Da könnt ihr euch wirklich schon auf den nächsten Winter freuen. Greenbomb gibt es im Avocadostore und ist auch in unseren Kapseln Sue und Bill zu bewundern.

Angel’s Ambition

Angel’s Ambition bietet nachhaltige und biologische Nachtwäsche an. Das besondere ist, dass diese Nachtwäsche auch zu tags getragen werden kann und zwar nicht nur im Bett. Einige der Hosen und Oberteile sind durchaus auch ausgehtauglich. In einer der kommenden Kapseln werdet ihr auch etwas entdecken können 🙂 Hier geht es zum Shop.

Workshop mit Inkota

Das Bloggerevent beinhaltete nicht nur ein Kennenlernen untereinander und mit Labels, sondern hatte auch eine kurze fachliche Einheit. Das Thema war nachhaltige Schuhe, besonders fokussiert wurde sich auf das Gerben von Leder. Das Thema ist super komplex. Erschreckend fand ich, dass in vielen Lederschuhen Chemikalien enthalten sind. Diese entstehen während des Gerbungsprozesses. Daher ist es sehr wichtig auf eine pflanzliche Gerbung zu achten. Das Inkota-Netzwerk hat drei Videos produziert, die auf die Probleme bei der Schuhproduktion hinweisen. Da ich die Thematik niemals so kompakt zusammenfassen kann, teile ich hier die Videos mit euch. Sie sind kurz und knapp und informativ. Also nehmt euch bitte die paar Minuten Zeit.



Wir konnten am Ende kein wirklich gutes Fazit finden. Ist es dann besser auf Leder zu verzichten? Sollte man ausschließlich vegane Schuhe kaufen? Sind Schuhe aus Plastik und Gummi besser?

Zum Glück gibt es Firmen, die sich mit Alternativen beschäftigen und Schuhe aus Rhabarber, Ananas und Kork herstellen. Eine Firma ist NAE Vegan Shoes. Ich werde euch bald mal einen extra Artikel über dieses Label schreiben.

Am Abend gab es noch ein Come Together mit Ausstellern und es wurde eine Modenschau gezeigt, die irgendwas zwischen verstörend und lustig war, auf jeden Fall skurril. Während der Modenschau wurde eher traditionelle Ökomode gezeigt. Die jungen modernen Labels haben sich offensichtlich nicht beteiligt. Ich kann es auch irgendwie verstehen. Die Modenschau war quasi eine Tanzshow mit Breakdance-Einheiten und wie ihr euch vielleicht vorstellen könnt, passt das nicht unbedingt zu traditioneller Ökomode. Aber eins muss man ihnen lassen. Sie haben einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Immer wenn ich das Lied Katchi von Ofenbach vs. Nick Waterhouse höre, muss ich an die Modenschau denken 😀 und da das Lied ja im Moment im Radio rauf und runter läuft, ist es dementsprechend oft der Fall. Zugegebenermaßen muss ich dann bei dem Gedanken daran immer grinsen, insofern war es wohl so verkehrt doch nicht.

So, das ist jetzt wohl der längste Beitrag geworden, den es hier auf der Seite gibt. Ich hoffe ihr seid bis unten gekommen und habt einen guten Eindruck gewonnen, was dazugelernt und ein paar neue Labels kennengelernt.

Eure Nicola

3 Gedanken zu “So war die Innatex Januar 2018

  1. Rosi schreibt:

    Liebe Nicola, vielen Dank für Deinen tollen ausführlichen Beitrag. ❤ Unglaublich dass das schon wieder über 1 Monat her ist. War wirklich schön, Dich auf der INNATEX zu treffen! 🙂

    Gefällt 1 Person

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