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Ich bin genervt vom Fair Fashion Kauferlebnis

Ich bin grad echt genervt. Ich möchte gerne Fair Fashion kaufen und finde auch sehr viele schöne Produkte. Zum Glück kann ich es mir auch noch leisten. Sollte also kein Problem sein „umzusteigen“, dachte ich mir in meiner Naivität. Aber meine bisherigen Erfahrungen lassen mich aus Trotz wieder wunderschönen Leder-Plastik-Schrott bei Zalando & Co bestellen. Wir waren am Wochenende auf einer Hochzeit eingeladen (btw Sarah: Es war perfekt) und da mir nach der Schwangerschaft leider einige Schuhe nicht mehr passen,  wollte ich mir für mein langes blaues Kleid neue Schuhe gönnen. Lange habe ich gesucht und hab mich letztendlich für einen Schuh von Matt&Nat entschieden. Ich überlege jetzt wirklich sehr viel genauer, was es sein soll und bin gar nicht mehr entscheidungsfreudig. Ich habe also auf der Matt&Nat Seite  den Schuh bestellt und etwa eine Woche später, kam er an. Ich hab mich total gefreut, aber dann leider feststellen müssen, dass er nicht passt. Über die Retourenbedingungen habe ich mir beim Bestellen natürlich keine Gedanken gemacht. Ist doch normal, man bestellt, probiert und schickt zurück, wenn es nicht passt. Leider offensichtlich nicht so leicht. Bei Matt&Nat muss man eine E-mail schreiben und was dann der nächste Schritt wäre, kann ich nicht sagen, weil ich bisher keine Antwort bekommen habe. Der Schuh ist natürlich schon bezahlt. Soviel konnte ich herausfinden, der Rückversand geht auf mich. Ich weiß, dass das rechtens ist, ich finde es aber trotzdem kundenunfreundlich. Ist ja nicht so, dass ich einfach in einen Laden hätte spazieren können, um die Schuhe zu kaufen oder mir 5 Paar in verschiedenen Größen zum Anprobieren bestellt habe. Bei den Retourenbedingungen steht, man soll sich beim Schuhkauf vorher bei ihnen melden, um die genauen Größen zu erfahren. Ernsthaft? Komplizierter kann man es Kunden echt nicht machen. 

Ein anderes Mal wollte ich ein paar Teile im Avocadostore bestellen. Als ich mich endlich entschieden hatte und auf „Kaufen“ klickte, wurden mir die unterschiedlichen Lieferbedingungen der einzelnen Hersteller angezeigt. Porto pro Stück, unterschiedliche Lieferzeiten, etc. Naja, ich hab das Fenster geschlossen und einfach nichts gekauft. So nachvollziehbar es ist, es gefällt mir nicht. Es ist nicht kundenfreundlich . So macht mir Online-Shoppen keinen Spaß. Da ist echt noch viel zu tun!
Mein Appell an Fair Fashion Label: Zalando & Co mögen nicht viel mit Nachhaltigkeit zu tun haben, aber das Kauferlebnis ist gut und wenn ihr potenzielle Kunden nicht aufgrund von Rahmenbedingungen, die nichts mit der Qualität eurer Produkte zu tun haben, verlieren wollt, dann macht dort mit, bis es eine gute andere Alternative gibt. Es ist echt zu schade um eure tolle Arbeit und eure tollen Produkte. 
Was sind eure Erfahrungen beim Fair Fashion Kauf?

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Fair & Eco Fashion: Sanetta

Babymode in schön, fair und öko. Sanetta verwendet ausschließlich Bio-Baumwolle und steht für eine faire Produktion. Die Produktion findet hauptsächlich in Europa statt in eigenen Produktionsstätten. Dass es in Europa produziert wird, ist mir nicht wichtig. Viel wichtiger wäre mir, dass die Arbeitsbedingungen in fernen Ländern verbessert würden. Eigene Produktionsstätten sind ein riesen Plus, da man wirklich alle Bedingungen selber in der Hand hat. Ich wünschte mehr europäische Firmen würden eigene Produktionsstätten in Bangladesh und China eröffnen. 

Vier Merkmale bestimmen diese Marke von Kinderkleidung:  Natürlichkeit, Ehrlichkeit, Modernität und Qualität. Mir gefällt besonders, was sie unter Qualität verstehen. Körperverträglichkeit ist bei der sanften Babyhaut sehr wichtig, wobei ich ehrlich gesagt bei unserem Baby noch bei keiner Kleidung eine Hautreaktion festgestellt habe. Trotzdem fühle ich mich besser, wenn ich weiß, dass von vornherein keine Chemikalien in der Kleidung waren. Wer weiß wie oft sie gewaschen werden muss bis alle Rückstände verschwunden sind. Second Hand ist da natürlich immer die bessere Variante. Das Ökotex Standard 100 Siegel bestätigt die gesundheitliche Unbedenklichkeit aller Komponenten der Kleidung vom Garn bis zum Knopf. 

Für den besseren Komfort arbeitet Sanetta ohne Seitennähte. Das verhindert auch, dass sich die Kleidungsstücke bei der Wäsche verziehen. Und für die Sicherheit in der Sonne enthält die Oberbekleidung UV-Schutz. 

Sanetta bietet 2 Jahre Garantie. Wir haben tatsächlich einen Body, in dem bereits ein Loch ist. Ich weiß nicht, wo es hergekommen ist. Gefühlt war es schon beim ersten anziehen da. Ich werde also mal versuchen das Teil umzutauschen. Der Body wurde im Sanetta Outlet in Bad Münstereifel gekauft. Wahrscheinlich kann es da einfach mal vorkommen, dass sich kaputte Kleidung in die Ouletware schmuggelt. 

Hier könnt ihr Sanetta-Mode online bestellen. 

Habt ihr schon Erfahrungen mit Sanetta gemacht?

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Faire Sonnenbrillen

Ich habe ja letztens schon von TOMS vorgeschwärmt. Heute ist meine neue TOMS Sonnenbrille angekommen. Man merkt schon bei der Verpackung, dass sie sich sehr viel Mühe geben und ihre Produkte ihnen echt was wert sind.


Es wird selbst auf der Brillenhülle darauf hingewiesen, dass mit jedem Kauf jemand anderes sein Augenlicht zurückgeschenkt bekommt. Und auch in der Brille ist innen im Bügel „One for One“ eingraviert.


Die Brille macht einen sehr stabilen Eindruck und ist qualitativ hochwertig hergestellt. Der Optiker meines Vertrauens erklärte mir, dass man die Brille sogar reparieren kann, wenn ein Bügel abgebrochen ist. Sie ist auf jeden Fall ihr Geld wert.

Natürlich stellt nicht nur TOMS faire Brillen her. Bei Pinterest habe ich meine Lieblingsbrillen in eine Pinnwand gepackt. Hier kommt ihr zur Pinnwand. 

Welche Brille gefällt euch am besten?
Hier noch ein paar weitere Bilder der TOMS THE BELLINI:


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Crowdfunding-Projekte, die ich unterstützt habe

Kickstarter und Startnext  sind Crowdfunding-Plattformen, auf denen kreative Projekte einer Community vorgestellt werden. Die Community kann dann die Projekte unterstützen, indem gespendet wird oder indem die ersten Produkte/Dienstleistungen bestellt werden. Die Produkte werden dann meist deutlich später ausgeliefert, da die Finanzierung ja erstmal dazu dient, das Projekt umsetzen zu können. Ich habe in letzter Zeit drei Projekte unterstützt, die ich euch kurz vorstellen möchte.

Khala sammelt Unterstützer für die erste Kollektion. Die Kleidungsstücke werden aus farbenfrohen Chitenje-Stoffen unter fairen Arbeitsbedingungen in Malawi hergestellt. Für Malawi bedeutet das, dass die Wirtschaft vor Ort gestärkt und Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Mitarbeiter werden fair bezahlt und krankenversichert.

Die erste Kollektion besteht aus T-Shirts, Shorts und Fliegen für Männer und T-Shirts, Rock, Bomberjacke und Haarbänder für Frauen. Die Bomberjacke hat es mir sofort angetan und ich musste zugreifen. Ihr könnt Khala noch weiter unterstützen. Klickt dazu hier.

Bomberjacke_Khala

 

Myrka Studios – Capsule Collection

Myrka Studios sammelt ebenfalls für die erste Kollektion, die fair, vegan und nachhaltig sein soll. Sie starten mit einem Sweatshirt und einem Kurzmantel für Männer und einem Pullover, einer Tasche, einer Bluse, einer Hose und einem Mantel für Frauen. Die Kollektion gefällt mir sehr gut, jedoch waren mir die Teile gerade etwas zu teuer. Daher habe ich einfach einen kleinen Betrag gespendet und zum Glück hat es gereicht und Myrka Studios haben ihr Ziel erreicht. Ihr könnt die Kleidungsstücke weiterhin kaufen und im August soll auch schon ausgeliefert werden. Wenn die Kollektion dann auf dem Markt ist, schlage ich bestimmt auch noch zu. Wenn ihr Myrka Studios auch noch unterstützen wollt, könnt ihr das hier tun.

MyrkaStudios

 

Female Future Force Academy by Edition F

Dieses Projekt ist etwas anders als die Vorgänger. Bei der Female Future Force Academy geht es um Weiterbildung im weitesten Sinne. Um persönliches Wachsen für Beruf und Privatleben. Dafür wird es ab September 52 Coachings mit 52 Experten geben. Ich bin schon total gespannt und freue mich riesig auf den Start. Weil ich das Projekt so toll finde, trage ich ständig mein Female Future Force T-Shirt, was tollerweise auch noch fair und nachhaltig ist. Wenn ihr auch noch teilnehmen wollt, könnt ihr euch hier informieren.

 

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Fair Fashion Label: TOMS

Die Marke Toms begeistert mich total. Jeder Kauf eines TOMS-Produkts löst „eine gute Tat“ der Firma aus. 

One for one

One for one, so heißt das Prinzip, das sie verfolgen. 

Kaufst du ein paar Schuhe, so bekommt ein Kind ein paar Schuhe. 

Kaufst du eine Brille, wird einem Menschen das Augenlicht zurückgeschenkt. TOMS zahlt dafür eine Operation, Medikamente oder Sehhilfen. 

Kaufst du Kaffee, werden Wassersysteme in 7 verschiedenen Ländern eingerichtet, so dass die Menschen, in denen der Kaffee hergestellt wird, Zugang zu Trinkwasser bekommen. 

Kaufst du eine Tasche, so setzt sich TOMS für eine sichere Geburt ein, z.B. indem Hebammen ausgebildet werden. 

TOMS arbeitet dazu mit über 100 Giving-Partnern zusammen. Mehr Informationen dazu, bekommt ihr auf der Webseite von TOMS
Alleine, weil ich die Projekte toll finde, würde ich TOMS gerne unterstützen. Die Produkte, die sie anbieten sind aber oben drauf auch noch super schön, qualitativ hochwertig und trotzdem bezahlbar. Die Schuhe sind zudem auch noch bequem. 

Also los gehts: Schlagt zu! 

TOMS findet ihr in meinen Pinterest Listen Lieblingsschuhe und Lieblingsbrillen

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Vegan Fashion Label: Matt & Nat

Das kanadische Label Matt & Nat bietet vegane Taschen, Schuhe und einige Accessoires an. Ich freue mich, dass sie ihre Produkte neben Kanada, USA, UK und Australien auch in Deutschland verkaufen, dem einzigen europäischen Land auf der Vertriebsliste. Ich habe meine Matt & Nat Tasche im Zalando Sale entdeckt. Ich war länger auf der Suche nach einer schönen kleinen Tasche und irgendwie hatte ich mir in den Kopf gesetzt, dass sie rot sein sollte. Ich bin total happy mit der Tasche. Sie hat drei Reißverschlüsse, einer führt zu einem integrierten Portemmonaie mit Kartenfächern. Mein großes Protemonnaie würde eh nicht in die Tasche passen. So packe ich einfach etwas Geld, Führerschein und EC-Karte um und habe alles wichtige dabei. Für Handy, Schlüssel, Taschentücher, Lippenstift und was man sonst noch so braucht, ist Platz in den anderen beiden Fächern. Die Tasche sieht qualitativ sehr hochwertig aus und steht Ledertaschen in nichts nach. Das Material fühlt sich sehr gut an und die Verarbeitung, auch an den Reißverschlüssen, sieht sehr gut aus.

Ein Manko habe ich jedoch gefunden. Das Label schreibt sich zu ethische Grundsätze einzuhalten, allerdings ist nirgendwo von fairen Produktionsbedingungen die Rede. Das Material wird aus 100% recyceltem Plastik hergestellt. Um Tiere und Umwelt sorgen sie sich schon. Wenn sie jetzt auch noch den Bereich der Menschen besser abdecken würden, was sie laut eigener Aussage versuchen, gibt es ein Doppelplus.

Hier geht es zur Webseite von Matt & Nat.

www.pinterest.de/fairnicaHier geht es zu meiner Pinterest Pinnwand mit den schönsten nachhaltigen Taschen. 

Und zur Pinnwand mit den schönsten nachhaltigen Schuhen. 

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6 Cent mehr für ein menschenwürdiges Leben

Nachdem ich die Doku „Gesichter der Armut“ gesehen habe, fühle ich mich wahnsinnig hilflos. 

Vieles war mir schon vorher klar. Dass der Preis eines Modestücks keinen Einblick auf die Arbeitsbedinungen zulässt, zum Beispiel. Das Interview in der Doku mit Kik war da wieder ganz klar. Die Näherinnen nähen für viele Marken, Teure und Discounter. Die Arbeitsbedingungen sind die selben. Und dass die Discounter, dadurch, dass sie immer in Verdacht stehen, sich mehr für gewisse Standards einsetzen, klingt sogar einleuchtend.  Was heißt das für uns? Lieber billig kaufen, weil sich die Marken dann wenigstens nicht auch noch daran bereichern? Die Näherinnen haben nichts davon, aber ein Boykott würde sicher helfen, denn es ist einfach eine Unverschämtheit, dass sich Unternehmen eine riesige Marge einheimsen und Menschen anderswo so dreckig behandeln. Alle zu boykottieren, die in Bangladesh oder China produzieren, scheint nicht der richtige Weg. Die Menschen dort brauchen die Jobs. Was mich wahnsinnig aufregt ist, dass es wirklich um wenige Cents geht, die die Lebensbedingungen so vieler Menschen verbessern könnten bzw. sogar ein menschenwürdiges Leben ermöglichen würden. 

Ich habe es mal kurz überschlagen. In der Doku war eine Frau zu sehen, die 7 Tage die Woche 13 Stunden pro Tag arbeitet. Ihr Stundenlohn beträgt 0,17€. In der Doku wurde ebenfalls erwähnt, dass der Lebenslohn, also der Lohn, mit dem man in Bangladesh „ausreichend gut“ leben kann, 133€ pro Monat beträgt. 

Würde man der Frau jetzt also einen Lebenslohn ermöglichen wollen, so müsste der Stundenlohn auf 0,34€ steigen. Sollte sie dazu nur 5 Tage pro Woche arbeiten müssen, wären 0,47€ nötig. Wenn man gleiche Arbeitsbedingungen wie hier, also 8 Stunden pro Tag, ermöglichen wollte, wären wir bei einem Stundenlohn von 0,78€, also 0,61€ mehr als ihr jetziges Gehalt. Wenn man annimmt, dass die Näherin es schafft 10 Teile pro Stunde zu nähen, wären es also 6 Cent mehr pro Kleidungsstück. Ich kann mir kaum vorstellen, dass irgendein Konsument hier ein Teil liegen lässt, weil es 6 Cent mehr kostet. Also selbst wenn das Unternehmen die vollen Kosten an ihre Kunden weitergeben würden, würde ich keinen Effekt erwarten. Warum also müssen die Menschen dort in solchen Bedingungen leben? 

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Empfehlenswerte Dokus

Veganismus:
Gut, besser, vegan, ARTE: Eine Doku über Pros und Cons der veganen Ernährung.

Informativ

Plastik:

Plastik, der Fluch der Meere, ARTE: Eine Doku über die Verbreitung des Plastiks im Meer.

Erschreckend

 Mode:

Gesichter der Armut, ZDF: Eine Doku über das Leben der Fabrikarbeiter(innen).

Wahnsinnig traurig und aufrüttelnd. Bitte ansehen!

 

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Blogs und Seiten zum Liken

Da ihr ja jetzt alle ein aufgeräumtes Facebook-Profil habt, ist eure Timeline nun nur noch mit interessanten Inhalten gefüllt. Super, oder?

Damit es nicht zu langweilig wird, kommen hier ein paar Seiten, die ich weiterhin like. Für die, die nicht bei Facebook sind, füge ich auch die Links zur Webseite hinzu.

 

Blogs:

Organic Sunday ist ein Online Magazin über nachhaltige Produkte und eine faire Lebensweise. http://www.organicsunday.de/

Grossvartig ist ein Blog über Fair Fashion (auch faire Meanswear) und ich finde ihn großartig. http://www.grossvrtig.de

Grün ist das neue schwarz ist der Blog von Ellen Köhler über nachhaltige Mode. http://www.gruenistdasneueschwarz.de

Grüne Mode hält eine gute Auswahl an interessanten Artikeln bereit. http://www.gruenemode.de

Viertel Vor ist ein Magazin über Nachhaltigkeit. http://www.viertel-vor.com

Dariadaria ist der bekannteste Blog über Nachhaltigkeit und wahrscheinlich die bekannteste österreichische Bloggerin überhaupt. Maddie solltet ihr alle kennen. http://www.dariadaria.com

Loveco ist ein Laden in Berlin. Die Facebookseite ist aber sehr informativ und einen Online-Shop haben sie auch. https://loveco-shop.de

Fair Wear Foundation überprüft die Arbeitsbedingungen der Fabrikarbeiter der Mitgliedsmarken. http://www.fairwear.org

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Digital Detox: Einfach mal aussortieren

Ich folge bei Facebook so einigen Marken, die ich wirklich gerne mag, aber die leider weder Eco- noch Fair Fashion anbieten. Ich würde die Sachen zu gerne weiter kaufen, aber da ist ja nunmal mein guter Vorsatz, den ich auch gerne einhalten würde. Auch wenn ich mich nicht festlege ausschließlich fair zu kaufen, spüre ich täglich den Schmerz der Zerrissenheit beim durchscrollen meiner Timeline. Die Versuchung ist groß alles hinzuschmeißen und sich wie früher immer zu verhalten. Jetzt ist Schluss damit. Die Marken werden erstmal „entfreundet“. Meine Freundschaft können sie sich ganz leicht wieder verdienen, indem sie etwas für ihre Umweltbilanz tun. Also los, liebe Labels. Tut es für mich!


Anleitung fürs „Entfreunden“:

Das „Entfreunden“ hat sich gar nicht als so einfach herausgestellt. Hab ewig gesucht, bis ich mal eine Liste mit allen Seiten gefunden habe. In den Einstellungen findet man es nämlich nicht, sondern hier: 

  • Geh auf dein Faceboolprofil
  • Geh auf Info
  • Scrolle runter auf „Gefällt mir“-Angaben

Leider muss man jede einzelne Seite besuchen, um sie zu entliken. Eine schöne Feiertagsbeschäftigung.