Fairnica wird 1

Schon ist ein Jahr um. In dem Jahr habe ich sehr viel gelernt und einiges erlebt, an das ich vor einem Jahr nie gedacht hätte.

Für die, die uns erst seit Dezember folgen, Fairnica ist als Blog für Nachhaltigkeit gestartet. Fair Fashion war zwar immer Teil davon, aber nicht alleiniges Thema. In den ersten Monaten habe ich mich generell damit beschäftigt, wie man seinen Alltag nachhaltiger gestalten kann. Von Strom sparen, über Mülltrennung eben bis zu Fair Fashion. Einen großen Teil haben auch die Interviews aus der Reihe 10aus50 eingenommen. Für mich immernoch ein Highlight, denn die beste Inspiration für mich, sind die Leute um mich herum. Teilweise wusste ich gar nicht, wer sich alles mit dem Thema beschäftigt – schon viel länger als ich. Wer die „alten“ Beiträge lesen möchte und weiterhin an Artikeln rund ums Thema Nachhaltigkeit interessiert ist, der sollte meinem privaten Blog eingreenesleben folgen. Da hier aber im Moment bei dem neuen Fairnica so viel los ist, kommen leider nicht mehr so häufig neue Artikel, aber das wird sich bestimmt auch mal wieder ändern. Ich hab zumindest weiterhin Lust über mehr Themen als nur Fair Fashion zu schreiben. Besonders, da wir ja grade ein Haus renovieren und ich dabei so gut es geht auf Nachhaltigkeit achte. Und der neue Garten lädt auch zu neuen Themen ein.

Seit Dezember 2017 dreht sich hier alles um Fair Fashion und das ist ein besonders schönes Thema, wie ich finde. Vor allem, weil man im Bereich Textilien sehr viel verbessern muss im Hinblick auf Nachhaltigkeit. Daher geht es uns nicht nur darum faire Mode zu konsumieren, sondern auch um ein nachhaltiges Business Modell. Wir verbinden Capsule Wardrobe mit Fair Fashion mit Sharing Economy und Second Hand.

Um neue Labels kennenzulernen und beim Bloggertreffen dabei zu sein, war ich im Januar auf der Fashion Week in Berlin (Artikel hier) und der Innatex (Artikel hier). Beides waren tolle Veranstaltungen mit faszinierenden Begegnungen. Einige Labels zeigten direkt Interesse für unser Verleih-Konzept. In den nächsten Wochen wollen wir an einem Pilotprojekt arbeiten und werden dann sehen, wer uns dabei unterstützen möchte.

Im Hintergrund lief der Gründerwettbewerb Senkrechtstarter und letzte Woche wurden wir mit dem 4. Platz und dem Sonderpreis für Nachhaltigkeit ausgezeichnet (hier der Beitrag).

Wahnsinn, was in einem Jahr alles passieren kann, wenn man einfach mal loslegt.

Ich bin schon so auf das nächste Jahr gespannt, denn das wird sicher genauso viele neue Entwicklungen mit sich bringen.

Ich freue mich, wenn ihr weiter dabei seid und danke euch für eure Unterstützung und Treue.

Eure Nicola

Platz 4 beim Gründerwettbewerb und Sonderpreis für Nachhaltigkeit

Als ich Mitte letzten Jahres mit meiner Idee zur Wirtschaftsförderung gegangen bin, wurde mir dort direkt der Gründerwettbewerb Senkrechtstarter empfohlen. Nie hätte ich damit gerechnet, dass wir am Ende als einer der Gewinner rausgehen würden. Ich stand da mit meiner Idee und wusste einfach nicht, wie ich starten soll. Den Tipp zur Wirtschaftsförderung zu gehen habe ich in der Facebook Gruppe der Female Future Force bekommen. Die Gruppe kann ich jeder und jedem nur empfehlen. (Es gibt auch eine Gruppe zum Thema Nachhaltigkeit).

Im Oktober ging der Gründerwettbewerb dann los. Donnerstags Abends gab es Themenabende, zu jedem Thema gab es ein vertiefendes Seminar oder einen Sprechtag mit einem Experten. Wir hatten das Glück, dass eine Mentorin aus dem Netzwerk auf unser Projekt aufmerksam geworden ist und uns in der Konzeptphase unterstützt hat. Anfang Januar stand dann der erste Abgabetermin an. Wir haben Feedback von einem Gutachter bekommen, das wir dann für die finale Abgabe in den Businessplan einarbeiten konnten. Der Zahlenteil war eine große Herausforderung für mich. Ich habe zwar Wirtschaft studiert, aber ganz ehrlich, wenn man nicht ständig damit arbeitet, kann sich das doch niemand merken. War jetzt zugegebenermaßen in der Uni auch nicht mein Lieblingsthema. Zum Glück hat Tommy ein besseres Gedächtnis und konnte bei der Bilanz helfen. Am 1. März war dann alles für den Upload bereit. Ich war fest davon überzeugt, dass damit unsere Teilnahme erledigt sein würde. Auf das Feedback war ich gespannt und die Tipps wollte ich gerne mitnehmen. Dann Anfang April, ein paar Tage nach der Geburt unseres Sohnes, klingelt das Handy. Natürlich schreit Johan genau in dem Moment los und ich verstehe nur die Hälfte. Senkrechtstarter. Ihr seid unter den Top 10. Ihr dürft vor der Jury pitchen. Nächste Woche. Nächste Woche? Ok, wie soll ich das machen mit meinem Baby? Na gut, muss er halt mitkommen. So haben wir es gemacht. 12 Minuten Zeit, die wir unter uns aufgeteilt haben. Johan ist bei Tommy in der Trage. Er quengelt und genau als Tommy dran ist fängt er an zu schreien. Wir haben es dann doch noch einigermaßen über die Bühne bekommen. Das Zeitmanagement hat nicht ganz gepasst, so musste Steve den letzten Teil spontan kürzen. Gar nicht so leicht, wenn man eh meint, nicht alles in der Zeit unterzukriegen. Die Jury stellt noch ihre Fragen und dann sind wir fertig. War ne tolle Erfahrung, egal wie es ausgehen würde. 2 Wochen später dann die Abschlussveranstaltung. Wir waren schon alle etwas nervös. Zuerst wurden die Sonderpreise vergeben. Es gab einen für Urbane Produktion und eine für das Thema Nachhaltigkeit und als die Dame der GLS Bank auf die Bühne kommt und von Nachhaltigkeit und Sharing Economy sprach, schlugen unsere Herzen schneller. Dann kam tatsächlich unser Name. FAIRNICA. Wir flippen aus, gehen auf die Bühne (Johan natürlich wieder mit dabei) und kriegen zum ersten Mal in unserem Leben einen Scheck in die Hand gedrückt. 2.000€ und ein Jahr lang einen Büroplatz im Coworking Space Impact.Hub in Essen. Wir freuen uns über den Büroplatz fast mehr als über das Geld. Keine Ahnung warum, aber das war einfach eine tolle Überraschung. Und generell eine so große Ehre so einen Sonderpreis zu bekommen. Ab jetzt war uns egal, welchen Platz wir erreichen würden. Ein paar Minuten später waren wir wieder auf der Bühne, als einer der vierten Plätze. Und wieder hatten wir einen Scheck in der Hand. So könnte ich jeden Abend verbringen 🙂

Mit dem Schwung, den wir aus der Veranstaltung mitnehmen, starten wir jetzt die Planung für unser Pilotprojekt. Und das nötige Startkapital haben wir auch. Hätte nicht besser laufen können.

Habt ihr schon Erfahrungen mit so Wettbewerben gemacht? Seid ihr auch schon auf unser Pilotprojekt gespannt?

Ich freue mich über eure Kommentare.

Eure Nicola

Kapsel „Lena“ und das erste Kapsel-Special sind live

Diesen Monat wollten wir mal ein erstes Special ausprobieren. Die Hochzeitssaison startet und damit stellt sich für die Herren ja die Frage nach einem fairen Anzug. Uli Schott bietet faire Anzüge und deswegen haben wir dieses Mal ein Shooting mit seiner Kleidung gemacht. Hier geht es zur Special-Kapsel: Anzüge.

Die Damen-Kapsel „Lena“ ist so, wie sie ihr von uns kennt. Sie besteht aus 10 Fair Fashion Teilen, die wir zu 30 Outfits kombiniert haben. Magda hat sich dieses Mal netterweise bereit erklärt die Outfits für uns anzuprobieren und die Fotos sind toll geworden. Da unser Haus und Hof-Fotograf Jakob diesen Monat verhindert war, hat uns Angelina Ouchani (Lautsicht) ausgeholfen. Wie gefallen euch die Fotos? An dieser Stelle vielen Dank an Angelina und Magda und natürlich an das ganze Team für das Besorgen der Klamotten und das Shooting. Hinter den paar Fotos steckt nämlich Monat für Monat eine Menge Arbeit.

Ich möchte euch gar nicht weiter auf die Folter spannen. Hier kommen ein paar wenige Fotos als kleiner Teaser. Die ganzen Kapseln, könnt ihr hier sehen:

Kapsel „Lena“

Kapsel-Special: Anzüge

 

Viel Spaß beim Stöbern,

Eure Nicola

Fashion Revolution Week: Frag nach!

Vor 5 Jahren ist die Fabrik Rana Plaza in Bangladesh zusammengestürzt. Bei dem Unglück sind mehr als 1000 Menschen ums Leben gekommen und viele mehr wurden verletzt. Diese Tragödie zeigt, dass viel zu wenig auf Arbeitssicherheit in den Fabriken geachtet wird. Aber auch die Arbeitsbedingungen in den Nähereien und Gerbereien sind katastrophal. Heute startet die Fashion Revolution Week und wir wollen euch ermutigen mitzumachen. Druckt euch hier das Poster „Who made my clothes?“ aus, macht ein Selfie damit und fragt die Marken in Social Media wer eure Kleidung gemacht hat.

Ich bin gespannt, wer euch antwortet. Gebt uns gerne Feedback dazu.

In ganz Deutschland sind diese Woche Events geplant. Auf fashionrevolution.org findet ihr alle Informationen.

Wir freuen uns, wenn ihr mitmacht!

Neue Kapseln „Anna“ und „Luis“ sind live

Für dieses Shooting sind wir an einen besonderen Ort für Tommy und mich gegangen. In unser neues Haus. Wir nennen es auch liebevoll „unsere Ruine“. Das Haus ist circa von 1937 und in den 70er/80er Jahren zuletzt renoviert worden. Dementsprechend sah es drinnen auch aus. Jagdgrüne Teppiche, überall Holz an den Wänden, usw. Beim Shooting waren die meisten „Altlasten“ schon entfernt, aber ein paar haben wir uns noch übrig gelassen. Z.B. die wunderschöne Fototapete, die die Küche geschmückt hat.

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Im Wohnzimmer ist ein Fenster von Mosaikfliesen umrahmt. Orange ist nicht ganz unsere Farbe, aber irgendwie können wir uns auch nicht von dem Fenster trennen. Irgendwas soll vom alten Haus erhalten bleiben und mal sehen, vielleicht wird es das Fenster. Was sagt ihr?

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Das tollste am Haus ist der wunderschöne Garten. Und da haben wir dann auch noch ein paar Fotos gemacht. Wir hatten auch wirklich Glück, dass die Sonne noch etwas rausgekommen ist. Da war die Kälte etwas besser auszuhalten.

Natürlich geht es aber bei den neuen Kapseln nicht um unser Ruinchen, sondern um die Kleidung, die Vivi und Steve so toll präsentieren.

Meine Favoriten möchte ich euch nicht vorenthalten, aber alle Outfits und Einzelstücke findet ihr wie immer auf den Kapselseiten. Hier findet ihr sie:

Kapsel „Anna“

Kapsel „Luis“

Ich hoffe, euch gefallen unsere neuen Kapseln. Bin gespannt auf eure Kommentare.

Eure Nicola

1 Pulli – 7 Outfits

In unserer Kapsel „Sue“ findet ihr den wundervollen Pullover von Myrka Studios. Wir haben ihn in sieben Outfits verwendet. Ist er nicht in jeder Kombination ein Traum? Ein so wandelbarer und vielfältig einsetzbarer Pullover ist eine Bereicherung für jede Garderobe. Mehr von diesen Teilen und wir benötigen wirklich nur sehr wenige Kleidungsstücke.

Der Pulli lässt sich zu Jeans und weiter Stoffhose genauso wie zum Rock kombinieren. Die Farbe nude passt wirklich zu sehr vielen anderen Farben. Mal haben wir den Pulli in die Hose/den Rock gesteckt und mal locker fallen lassen und mal noch eine Jacke übergeworfen. Der feine Stoff lässt den Pulli dann fast wie eine Bluse wirken.

Hier sind unsere sieben Outfits:

Welches Outfit gefällt euch am besten? Womit würdet ihr den Pulli noch kombinieren?

Eure, Nicola

So war die Innatex Januar 2018

Jetzt einen Monat später, komme ich endlich dazu meine Erfahrungen von der Innatex niederzuschreiben. Für mich waren es spannende zwei Tage, die ich sehr genossen habe. Vor allem auch, weil es vorläufig vor der Geburt, mein letzter Ausflug gewesen sein wird.  Mein absolutes Highlight war, die anderen Blogger kennenzulernen. Teilweise kannte ich sie schon vorher durch Instagram, aber noch keinen von ihnen persönlich. Wir waren eine sehr nette Gruppe und haben uns in den zwei Tagen auch besser kennengelernt als es auf der Fashion Week möglich war. So konnten wir uns nicht nur inhaltlich (was Fair Fashion betrifft) austauschen, sondern auch über typische Bloggerprobleme quatschen. Der Austausch war für mich total wertvoll und ich habe einiges mitgenommen, was ich nun in meiner Elternzeit umsetzen werde.

Das hier ist die Bloggerbande:

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Foto: INNATEX / Nicole Grote

Hier die Blogs mit Themenschwerpunkten. Ich kann euch nur empfehlen in alle reinzuschauen.

Kim goes eko: Fashion und Entrepreneurship. Für alle Schweden-Fans: Kim wohnt in Malmö

The OGNC: Fair Fashion, Naturkosmetik, Minimalismus (DaseBook „Have less & Be more“müsst ihr euch ansehen), Zero Waste, Rezepte

Aethic:Modedesigner Netzwerk für Nachhaltigkeit

Terra Veggia: sehr umfangreiche Infos rund um einen veganen Lebensstil

My Green Closet: Fair Fashion, Naturkosmetik, nachhaltiger Lebensstil. Ganz tolle Videos auf YouTube (auf englisch).

Green looks Great: Fair Fashion. Mary und Rosi stellen tolle Outfits vor und halten sehr informative Blogbeiträge parat.

Green4Family: grünes Familienleben

Und eine Prise Liebe: Familienleben, Fair Fashion, nachhaltiger Lebensstil, Rezepte. Sarah ist einfach super sympathisch und nimmt uns mit in ihr Familienleben.

Kissen und Karma: nachhaltiges Leben, Fair Fashion, Interieur. Corinna hat tolle Bilder und einen ganz tollen Stil.

YouJoy: europäischer Lifrstyle Blog. Anna-Lena schreibt über Modenbranchen-Insights, Green Fashion Labels, Naturkosmetik und vegane Ernährung.

Und welche Labels haben wir neu entdeckt?

Wichtiger vielleicht noch, als die anderen Blogger, waren die für uns neuen Labels. Einige Labels haben wir ja schon eine Woche vorher in Berlin auf der Fashion Week (hier geht es zum Bericht) besucht, die Innatex ist aber nochmal größer als der Green Showroom bzw. die Xoom. Die Hallen waren aufgeteilt in eher „alteingesessene“ Labels, die auch nicht unbedingt unseren Geschmack getroffen haben und eine Halle mit eher neuen, modernen Labels. Die Halle 1 haben wir trotzdem nicht ausgelassen, denn dort waren die Design Discoveries untergebracht und auch so haben sich ein paar interessante Labels versteckt.

Kitty Clogs Sweden

Kitty Clogs Sweden hat ihre supertollen Clogs vorgestellt. Ich habe bereits einen Artikel über Kitty Clogs veröffentlicht. Den Beitrag findet ihr hier.

Greta Andersson

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Greta Andersson war so eine Überraschung in Halle 1. Im August erscheint die erste Kollektion und wir durften schon reinschnuppern. Die Kollektion hat mir von vorne bis hinten super gefallen und wir haben direkt schon abgemacht, was wir in die August Kapsel (Spoiler-Alarm) nehmen können. ImGreta Andersson Shopbekommt ihr schon einen schönen Einblick.

Kitz Heimat

Kitz Heimat produziert Baby- und Kinderkleidung. Ich überlege immer noch, wie ich auf unserer Seite auch Kinderkleidung mit integrieren kann. Das würde mir nämlich großen Spaß machen, weil es ja besonders wichtig ist, dass unsere Kleinen gesunde Kleidung tragen. Kitz Heimat fertigt u.a. Overalls aus Merino Schurwolle. Für die Blogger hatten Sie ein Stirnband daraus genäht, dass ich seit der Innatex ständig trage. Bei dem Wetter ist das einfach ein Traum. Ich kann daher aus Erfahrung sagen, dass das Material sehr warm ist und absolut weich und kein bisschen kratzt. Schaut hier mal bei Kitz Heimat vorbei.

Sophia Schneider-Esleben

Sophia Schneider-Eileben habe ich zufällig am zweiten Tag entdeckt. Beim Vorbeigehen, ist mein Blick auf einmal bei einem weißen T-Shirt hängengeblieben. Über der linken Brust war ein Herz ausgeschnitten. Das musste ich mir dann genauer ansehen. Sophia Schneider-Esleben designed Familienkleidung, also Outfits für Papa, Mama und Kinder, die alle zusammen passen. Die Kollektionen müsst ihr euch unbedingt ansehen! Hier geht es zu ihrem Shop

erlich Textil

erlich Textil haben wir nicht auf der Innatex entdeckt, aber die Gründer kennengelernt und sie sind so sympathisch wie man sich das bei diesem wunderbaren Label vorstellt. Ich habe mich gefreut die Wäsche mal anfassen zu können. Die Kleidungsstücke haben alle tolle Namen. Ich habe mir gleich Inspiration für unser zweites Baby geholt und der Name unserer Tochter wurde direkt als Vorschlag aufgenommen 😉 Ich freue mich schon auf die „Josephine“. Meine Lieblingsteile habe ich euch ja schon in meinem Artikel über erlich vorgestellt. Hier geht es zum Artikel und hier direkt zum Shop.

goodsociety

goodsociety habe ich auf der Innatex kennengelernt. Meine Bloggerkollegin Sarah von undeinepriseliebe hat mich dorthin mitgenommen und ich war sofort begeistert. Die Jeans sind total schön und die Jeansjacke, die ihr oben seht, kann als Hemd oder Jacke getragen werden. In unseren Kapsel-Kollektionen Sue und Bill sind bereits Jeans von goodsociety dabei.  Hier kommt ihr zum Shop.

Comazo

Comazo hat eine Linie für nachhaltige Unterwäsche, comazo earth. Ein Slip zeigt den Faircode auf dem Bündchen. Ich find die Idee ganz witzig, auch wenn es nicht besonders hübsch ist 😉 Die restliche Kollektion ist aber wirklich sehr schön anzusehen und den Tragekomfort finde ich sehr gut. Also eine weitere gute Adresse für nachhaltige Wäsche. Hier geht es zu comazo earth.

Greenbomb

Greenbomb hatte ich schon in Berlin auf der Fashion Week kennengelernt, aber weil sie so nett waren, hab ich sie direkt nochmal besucht. Die neue Kollektion hat mir super gefallen. Da könnt ihr euch wirklich schon auf den nächsten Winter freuen. Greenbomb gibt es im Avocadostore und ist auch in unseren Kapseln Sue und Bill zu bewundern.

Angel’s Ambition

Angel’s Ambition bietet nachhaltige und biologische Nachtwäsche an. Das besondere ist, dass diese Nachtwäsche auch zu tags getragen werden kann und zwar nicht nur im Bett. Einige der Hosen und Oberteile sind durchaus auch ausgehtauglich. In einer der kommenden Kapseln werdet ihr auch etwas entdecken können 🙂 Hier geht es zum Shop.

Workshop mit Inkota

Das Bloggerevent beinhaltete nicht nur ein Kennenlernen untereinander und mit Labels, sondern hatte auch eine kurze fachliche Einheit. Das Thema war nachhaltige Schuhe, besonders fokussiert wurde sich auf das Gerben von Leder. Das Thema ist super komplex. Erschreckend fand ich, dass in vielen Lederschuhen Chemikalien enthalten sind. Diese entstehen während des Gerbungsprozesses. Daher ist es sehr wichtig auf eine pflanzliche Gerbung zu achten. Das Inkota-Netzwerk hat drei Videos produziert, die auf die Probleme bei der Schuhproduktion hinweisen. Da ich die Thematik niemals so kompakt zusammenfassen kann, teile ich hier die Videos mit euch. Sie sind kurz und knapp und informativ. Also nehmt euch bitte die paar Minuten Zeit.



Wir konnten am Ende kein wirklich gutes Fazit finden. Ist es dann besser auf Leder zu verzichten? Sollte man ausschließlich vegane Schuhe kaufen? Sind Schuhe aus Plastik und Gummi besser?

Zum Glück gibt es Firmen, die sich mit Alternativen beschäftigen und Schuhe aus Rhabarber, Ananas und Kork herstellen. Eine Firma ist NAE Vegan Shoes. Ich werde euch bald mal einen extra Artikel über dieses Label schreiben.

Am Abend gab es noch ein Come Together mit Ausstellern und es wurde eine Modenschau gezeigt, die irgendwas zwischen verstörend und lustig war, auf jeden Fall skurril. Während der Modenschau wurde eher traditionelle Ökomode gezeigt. Die jungen modernen Labels haben sich offensichtlich nicht beteiligt. Ich kann es auch irgendwie verstehen. Die Modenschau war quasi eine Tanzshow mit Breakdance-Einheiten und wie ihr euch vielleicht vorstellen könnt, passt das nicht unbedingt zu traditioneller Ökomode. Aber eins muss man ihnen lassen. Sie haben einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Immer wenn ich das Lied Katchi von Ofenbach vs. Nick Waterhouse höre, muss ich an die Modenschau denken 😀 und da das Lied ja im Moment im Radio rauf und runter läuft, ist es dementsprechend oft der Fall. Zugegebenermaßen muss ich dann bei dem Gedanken daran immer grinsen, insofern war es wohl so verkehrt doch nicht.

So, das ist jetzt wohl der längste Beitrag geworden, den es hier auf der Seite gibt. Ich hoffe ihr seid bis unten gekommen und habt einen guten Eindruck gewonnen, was dazugelernt und ein paar neue Labels kennengelernt.

Eure Nicola